ARENBERG.
Der Startschuss ist gefallen: Mit einem gemeinsamen Spatenstich
im Beisein von
Ordensschwestern und Mitarbeitern, Architekt sowie dem Generalübernehmer
wurden die Sanierungs-
und Umbauarbeiten im Kloster Arenberg jetzt offiziell begonnen.
"Genau
15 Monate werden diese dauern", so prognostiziert Norbert
Wagner vom Generalübernehmer
Hans Wagner Gebäudemanagement aus Berlin. Das Gästehaus
des Klosters bekommt im Zuge der Bauarbeiten ein ganz neues
Gesicht - soll eine attraktivere "Adesse" werden. Die Zimmer
werden neu ausgestattet, die Außenanlage und die Verkehrsführung
neu gestaltet. Im Mittelpunkt der Planungen,
die von dem Berliner Architekten Frank Friedrich vorgelegt
wurden, steht ein funfstöckiger Neubau,
der im Zentrum errichtet wird und das verwinkelte Gebäudeensemble
der Klosteranlage geschickt verbindet und die unterschiedlichen
Geschosshöhen ausgleicht. Wie der Architekt betont, schließt
das einen behindertenfreundlichen Zugang durch einen Personenaufzug
und den barrierefreien Zutritt
zu allen Geschossen und Einrichtungen mit ein. Die Schwestern
des Mutterhauses der Arenberger Dominikanerinnen verbinden
mit der Umgestaltung ihres Hauses große Hoffnungen. |
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Der
Baubeginn ist der vorläufig letzte Akt einer intensiven,
mehrmonatigen Phase der Neukonzeptionierung, der den Gästebetrieb
mit einer großen Investition von 12,6 Mio. Eu-ro, auch unter
den verän-derten Bedingungen im Gesundheitswesen, zukunftsfähig
machen und eine erweiterte Gästeschaft erreichen soll. "Auf
der Basis des einstigen Kneipp-Sanatoriums soll unter dem
Namen:
"Kloster Arenberg - erholen * begegnen * heilen"
ein neues, ganzheitliches Konzept verwirklicht werden, das
die klösterliche Atmosphäre und Stille zur Grundlage hat",
wie Verwaltungsdirektor Bernhard Grunau erklärte.Dieses
Angebot richtet sich, so Grunau, an Menschen in der zweiten
Lebenshälfte. |
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Es
ist aber für jeden offen, der im Kloster Arenberg Urlaub
machen will oder auch Stärkung und Orientierungshilfe
für sein weiteres Leben sucht. Es geht bei dem neuen Konzept
um die Entfaltung und Stärkung aller vitalen Kräfte, der
Seele, des Geistes und des Körpers, um die Begleitung
auf der Suche nach Orientierung, Lebenssinn und Lebenshilfe.
Es geht darüber hinaus aber auch darum, so erklärt die
Generalpriorin Schwester M. Agnes Fischer, ,,gesunde und
heilende Spiritualität kennen zu lernen, sich darin einzuüben,
und es geht um das Angebot einer christlichen Lebensgestaltung".
In
der Zeit der Sanierung und des Umbaus steht das Haus verständlicherweise
nur für einen eingeschränkten Gästebetrieb zur Verfügung.
Die Physikalische Therapie wird allerdings weiterhin als
Ambulanz externe Patienten behandeln können, zumal hier
wie auch in allen anderen Abteilungen keiner der 62 Mitarbeiter
aufgrund der Baumaßnahmen entlassen wird. Um die Öffentlichkeit
über die Neukonzeptionierung und die Baumaßnahmen zu informieren,
findet am Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr
im Caritashaus in Koblenz - Arenberg eine Bürgerversammlung
statt. Dort können Interessierte ein
Modell besichtigen und Baupläne der Umgestaltung einsehen.
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