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Auszeit
im Kloster
Stellvertretende Bürgermeisterin Regina
Wedding tankte bei den Dominikanerinnen vom Arenberg auf.
Wellness -Oase für Geist und Körper. Impulse
für den Tag. Meditation und Begegnung.
von
Monika Spanier
Foto:
Privat
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Im Klosterhäuschen sah Regina Wedding (links)
einer Dominikanerin beim Marmeladekochen über
die Schulter. Im Kloster Arenberg erlebte die stellvertretende
Bürgermeisterin Ruhe und fand Zeit zum Nachdenken.
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Eine
Auszeit im Kloster. Regina Wedding, die stellvertretende
Erkrather Bürgermeisterin, hat sie sich in den
Ferien bei den Dominikanerinnen vom Arenberg in der
Nähe von Koblenz genommen. „Das ist eine
Wellness-Oase für Seele und Körper“,
schwärmt die Hochdahlerin. Statt Strandlauf, Stadtbummel
oder Bergsteigen Meditation und Ruhe pur. Eine Woche
war so erholsam wie es sonst drei Wochen Ferien nicht
sind - kein Fernsehen, kein Radio.
Der Klosteraufenthalt war ein Geschenk des Ehemannes.
Als eine Zeit zum Relaxen nach anstrengender Zeit bei
Krankheit und Tod in der Familie. Jeden Morgen feierte
Regina Wedding mit den Ordensfrauen Gottesdienst. Besonders
wertvoll wurden ihr die Impulse für den Tag, die
Schwester Scholastika mitgegeben hat.
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Der Erfolgshit „Mensch“ von Herbert Grönemeyer
war einmal Hintergrund für Betrachtungen über die
Liebe - das Generalthema der Woche. Von Erich Fromm gab‘s
Zitate für den Tag. „Nach solch einem Einstieg bin
ich auf den Aussichtsturm mit der herrlichen Sicht über
den Klostergarten bis zur Rheinschleife und habe die Gedanken
nachklingen lassen“, erzählt die Politikerin.
Erkenntnisse vertiefen
Wichtig sind ihr Begegnungen mit Menschen, die ihrem Leben Sinn
geben. Im Kloster war Zeit, Erfahrungen der letzten Jahre zu
vertiefen. Bei den jüngsten Krankheitsfällen in der
Familie habe sie viel Mitgefühl und menschliche Nähe
erfahren. Dazu gehörte auch die spontane Bereitschaft von
Fraktionskollegen, immer mal wieder Sitzungstermine zu übernehmen
oder sie abzulösen. „Ich habe in dieser Zeit Werte
neu schätzen gelernt. Das war eine große Bereicherung“,
zieht Regina Wedding Bilanz.
Aroma-Massage
Ob Aroma-Massage mit warmem Lavendel- oder Orangenöl, Fußreflexzonenmassage
oder Schwimmbadbesuch, neben geistiger Betrachtung kam das körperliche
Wohlbefinden auf seine Kosten. Ein Cappuccino oder das Glas
Rotwein nach dem Abendspaziergang im Klostergarten mit der befreundeten
Krankenschwester aus Langenfeld unterstrichen die leibliche
Wellness. „Stadtbesuche in Bad Ems oder Koblenz würde
ich nicht mehr machen“, sagt die Hochdahlerin rückblickend.
„Die haben uns aus der inneren Ruhe gerissen.“ Spaziergänge
im Skulpturenpark unter „Wartenden“ oder im Kräutergarten
waren wertvoll für das innere Wohlbefinden, auch die Schweigezeiten
im Essensraum, für die sich Regina Wedding entschied. Beim
Besuch im Klosterhäuschen konnte es passieren, dass sie
plötzlich einer Schwester beim Marmeladekochen über
die Schulter sah.
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