Startseite · Programmübersicht · Preise · Tag für Tag · Woche für Woche · Jahresprogramm · Raumangebote
Konzerte im Kloster
· Fotogalerie · Sebastian Kneipp · Gesundheit · Ganzheit · Wellness · Erholung
Urlaub im Kloster · Impressum · Presseberichte · Das neue Gästehaus · Empfehlungen
Rezepte · Gutschein · Kontakt - Anfrage · Anfahrt · Klosterforum · Sitemap
Miteinander
Klosterforum deutsch-sprachiger
katholischer Gemeinden im Ausland

Wellness hinter Klostermauern
Arenberger Dominikanerinnen setzen auf Massage und Meditation
Von KNA-Mitarbeiter Christian Wölfel


Koblenz (KNA) Petra Otto hat eine rote Sportmatte auf dem Boden ausgebreitet. Die 36-jährige Apothekerin möchte etwas für ihren Rücken tun und macht Stretchübungen. Doch sie trainiert nicht in einem ganz gewöhnlichen Fitnesscenter irgendwo in Deutschland, sondern im Kloster. Wellness hinter Klostermauern, das gibt es seit Juli in Arenberg bei Koblenz. Die dortigen Dominikanerinnen haben ihre Pforten für nach körperlicher und seelischer Entspannung Suchende geöffnet. Massage und Meditation, Entspannungsübungen und Eucharistie sind in dem ehemaligen KneippSanatorium keine Gegensätze. Auch Otto suchte: "ich wollte etwas für meinen Körper und für meine Seele tun". Im Internet hat sie "Kloster + Urlaub" eingegeben.

"Ich bin hier schneller zur Ruhe gekommen als in einem Urlaub auf den Kanaren", so ihr erstes Fazit. Neben der Apothekerin sitzt Kurt Waidosch auf dem Hometrainer und strampelt. Durch Lamellenrollos schimmert das Blau des Swimmingpools in den Fitnessraum. Der 40-jährige Pastoralreferent hat sich Urlaub im Wellness-Kloster zum Geburtstag geschenkt. Eine Woche hat er gebucht, "Mit Kneipp in den Winter", heißt das Wohlfühlprogramm für Körper und Geist. "Der Blitzguss heute Vormittag etwa, also der war gigantisch", schwärmt Waidosch.


Während der Pastoralreferent noch im Fitnessraum schwitzt, sitzt Schwester Scholastika auf der Terrasse vor sich einen Latte Macchiato und blinzelt in die Sonne. "Nicht einfach durchkneten, Schluss. Der Nächste bitte, sondern auch Zeit haben für den Gast und ganz da sein", so ihr Wellness-Credo. Sie ist zusammen mit dem Theologen Martin Hofmeir für die spirituellen Angebote zuständig. "Wir wollten noch einmal einen neuen Schritt wagen", beschreibt sie den ordensintern nicht unumstrittenen Weg zum Wellness-Kloster. Völlig überaltert seien die Einrichtung und die Gäste des Kneipp-Sanatoriums gewesen. Bis 2000 haben die mehr als 60 Arenberger Dominikanerinnen es betrieben. Dann kam der Entschluss zum Umbau. 15 Millionen Euro hat er gekostet. Drei Gästehäuser mussten saniert, ein neuer Zwischentrakt gebaut, die Außenanlagen hergerichtet werden. Mehr als fünf Hektar groß ist das Gelände. Die Nachfrage hat die Erwartungen bei weitem übertroffen: Stolz berichten die Verantwortlichen von 90 Prozent Auslastung. Natürlich habe es Diskussionen gegeben, sagt Schwester Scholastika. Auch Kompromisse waren nötig. So ist etwa die Sauna in Arenberg nach Geschlechtern getrennt. Trotzdem bietet das Vitalzentrum all das, was ein gutes Welleness-Hotel zu bieten hat: Fangopackungen, Aquafitness, Fußpflege, Rückenschule oder eine Fußreflexzonenmassage. Schwester Scholastika kommt es jedoch auf andere Dinge an: "Wellness heißt wohlfühlen, und dann wird es unser Anliegen: Leib und Seele finden wieder zusammen."

75 säkulare Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Gäste. Acht Klosterschwestern unterstützen sie, etwa am Empfang, beim Zimmerservice. Sie betreiben den Klosterladen und den Kräutergarten. Verwaltungsdirektor Bernhard Grunau ist für die "weltlichen" Beschäftigten zuständig. "Wir wollen nicht als Hotel angesehen werden", auch wenn man in Sachen Komfort den Standard erfülle. Das Menschliche stehe im Mittelpunkt, so der Betriebswirt, der einst Kompaniechef bei der Bundeswehr war und seit 1999 für das Kloster arbeitet. "Es kommen nicht alle mit einem religiösen Motiv hierher." Die Mund-zu Mund-Propaganda spiele eine wichtige Rolle. Auch Elisabeth Augustin will das Kloster weiterempfehlen: "ich bin Gott dankbar, dass ich hierher gekommen bin", sagt die 78-Jährige. Schon öfters war sie in Welleness-Hotels, doch die hätten meist eine unpersönliche Atmosphäre. Nicht so in Kloster Arenberg, auch wenn die Empfangshalle doch sehr an ein gewöhnliches Hotel erinnert. Die Lautsprecher dudeln eine Instrumentalversion des Michael-Jackson-Hits "I'm bad". Schwester Stephana, Ratsschwester der Dominikanerinnen von Arenberg, blättert im Gästebuch: "Es hat uns gut getan" oder "Mir gefällt das Wellness-Kloster sehr gut". Die Schwester blättert weiter. Sie hat auch über die Investition mitentschieden: "Das hier bestätigt mich, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben."

 

Für weitere Informationen, Angebote und Buchungen:
Füllen Sie unser Kontaktformular aus oder
rufen Sie uns an: 02 61 - 6401 -2090
oder
schreiben Sie uns:
info@kloster-arenberg.de

 

Diese Seiten werden betreut von: www.cara-marketing.de