|
|
|
 |
|
"...
ich wünsche dir in jeder Hinsicht
Wohlergehen und Gesundheit,
so wie es deiner Seele wohlergeht..."
(3 Joh 2)
|
 |

Der Park des
Klosters Arenberg |
Bevor
unsere Planung im Detail vorgestellt wird, möchte ich versuchen,
zu der uns schon oft gestellten Frage, WARUM WIR DIESEN GROSSEN
UMBAU WAGEN, eine erhellende Antwort zu geben.
Ich möchte Ihnen etwas von dem sagen, was für unser Selbstverständnis
als Ordensschwestern wesentlich ist. - Denn wir bauen nicht
als Privatperson, sondern als Gemeinschaft von Schwestern -
als dominikanische Ordensgemeinschaft.
Der
Sendungsauftrag, der im 13. Jahrhundert an den hl. Dominikus
erging, behält seine Bedeutung für jede Zeit der Kirche: DA
sein für den lebendigen Gott und in liebendem Erbarmen dem Menschen
zugewandt, der Verstehen und Geborgenheit sucht, um geheilt
zu werden von seiner vielfältigen Zerrissenheit.
Gott
ist der erste und letzte - der einzige Daseinszweck unserer
Gemeinschaft. IHN suchen wir, und diese Suche bewegt uns auch
beim Neuaufbruch zum Dienst an den Menschen in unserer gegenwärtigen
Zeit.
|
 |
|
Unser
letztes Generalkapitel (die Versammlung von Schwestern, die
Entscheidungen trifft) hat uns dieses Vorhaben aufgegeben. Obwohl
die Altersstruktur der deutschen Schwestern im Durchschnitt
bei rd. 72 Jahren liegt, haben wir uns nicht dazu entschlossen,
in totaler Zurückgezogenheit unsere Sendung zu leben, sondern
vielmehr dazu, mit diesem großen Bauvorhaben einen neuen Aufbruch
zu wagen.
In
dieser Situation geht unser Blick besonders auf unsere Gründerin,
die vor mehr als 130 Jahren aus der Schweiz kam. Pfarrer Kraus
suchte damals hier vor Ort Schwestern, die seine neue Pfarrkirche
und die daran angrenzende Wallfahrtsstätte betreuen sollten.
Er hatte schon ein kleines bezugsfertiges Haus bereit, in dem
Mutter Cherubine mit einigen Schwestern 20 Jahre lang nur für
Arenberg und Immendorf gewirkt hat.
|
 |

Kloster Arenberg:
Blick über Arenberg |
Als
Mutter Cherubine 1914 zu Beginn des Ersten Weltkrieges starb,
zählte unsere Gemeinschaft 710 Schwestern in 42 Niederlassungen,
darunter 14 in Berlin.
Vieles hat sich seit der Zeit von Mutter Cherubine geändert.
Wir leben heute in einer säkularisierten Gesellschaft und globalisierten
Welt, in der das Gottesbewusstsein schwindet. Die Lebenskrise
so vieler Menschen ist zugleich auch eine Gotteskrise.
"Kloster
Arenberg" soll ein Ort werden, der die heutigen Menschen anzieht,
sie einlädt und damit verbunden ihren Bedürfnissen entgegenkommt.
|
 |
|
Die
gesundheitsfördernden Angebote möchten vom Stress befreien und
den Zeitdruck des Alltags lösen helfen, ein neues Gleichgewicht
von Leib und Seele erfahren lassen. Wir wünschen uns dabei,
dass es vielen geschenkt werden möge, was der hl. Thomas von
Aquin über christliche Ganzheitlichkeit formuliert hat: "Die
Gnade baut auf der Natur auf."
Bei
unseren Überlegungen und deren Durchführung ist eine große Gemeinsamkeit
mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabdingbar. Es
bedarf dazu eines wechselseitigen Vertrauens. Auf diesem Hintergrund
wagen wir diesen Aufbruch - letztlich im Vertrauen auf Gott.
Es
ist uns ein großes Anliegen, dass unser "Kloster Arenberg" ein
Ort bleibt und immer mehr werde, wo das gottgeschenkte Sein
vor allem Haben steht und der Mensch in seiner Ganzheit gesehen
und geachtet wird.
Wenn
wir heute den ersten Spatenstich setzen, dann setzen wir auf
Gott. Unser NEUAUFBRUCH ist verankert in unserem nie alt werdenden
Sendungsauftrag: DA zu sein für Gott und den Menschen HEUTE.
Für
weitere Informationen, Angebote und Buchungen:
Füllen Sie unser
Kontaktformular aus oder
rufen Sie uns an: 02 61 - 6401 -2090 oder
schreiben Sie uns:
info@kloster-arenberg.de
|
 |
|
|
 |
|