Aus den Wurzeln, die der Glaube darstellt, kann der Mensch neue Kraft schöpfen, um sich mit der Welt auseinander zu setzen, Lebensfreude und Glück zu finden.
In Kloster Arenberg widmet man sich einer bewussten, gesunden und naturnahen Lebensführung.
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Auf dem Arenberg entsteht ein neues Gästehaus -
Das Mutterhaus der Arenberger Dominikanerinnen stellt Weichen für die Zukunft mit einem neuen Konzept
Von seinem Grundsatz her versteht sich der Gästebetrieb von Kloster Arenberg als ein Ort, an dem es in einem ganzheitlichen Sinne gilt, die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden für Leib und Seele zu fördern oder wiederzuerlangen.
Gesundheit ist mehr als ein Freisein von Krankheit.  

Das Mutterhaus der Arenberger Dominikanerinnen steht vor einer umfangreichen Umgestaltung. Auf der Pressekonferenz, die am 25. Januar 2002 im Caritashaus in Koblenz-Arenberg stattfand, wurde das neue, ganzheitliche Konzept vorgestellt, das nach einer intensiven Phase des Nachdenkens und der Diskussion vom Rat der Schwestern beschlossen worden ist.

Dieses Konzept soll auf der Basis des einstigen Kneipp-Betriebes unter dem Namen:
"Kloster Arenberg. erholen • begegnen • heilen"
verwirklicht werden. Es hat die klösterliche Atmosphäre und Stille zur Grundlage. Das Angebot richtet sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Es ist aber für jeden offen, der im Kloster Arenberg Urlaub machen will oder Stärkung und Orientierungshilfe für sein weiteres Leben sucht.

Die Neukonzeptionierung sowie die daraus folgende bauliche Umgestaltung und Sanierung von
"Kloster Arenberg. erholen • begegnen • heilen"
wurden auf der Pressekonferenz von einem kompetenten Podium vorgestellt und erläutert.
Rede und Antwort gaben unter der Moderation des Kommunikationsberaters Dr. Jörg Bockow die Generalpriorin Schwester M. Agnes Fischer und der Verwaltungsdirektor Bernhard Grunau. Als Gesprächspartner standen bei dem Pressegespräch außerdem Schw. M. Emanuela Münde, Generalvikarin, Schw. Maris Stella Martin, Priorin, Norbert Wagner als Vertreter der Hans Wagner Gebäudemanagement GmbH sowie der Architekt Dipl.-Ing. Frank Friedrich zur Verfügung.

Über die Veränderungen im "Kloster Arenberg" soll die interessierte Öffentlichkeit am 31. Januar im Rahmen einer Bürgerversammlung informiert werden. Die Ver-sammlung findet um 19.00 Uhr im Caritashaus in Arenberg statt. Dort können dann auch ein Modell besichtigt und Baupläne eingesehen werden.

In Kloster Arenberg widmet man sich einer bewussten, gesunden und naturnahen Lebensführung.
Der erste Spatenstich
Mit dem obligatorischen ersten Spatenstich beginnen die Umbau- und Sanierungsarbeiten des ehemaligen Kneipp-Sanatoriums und Gästehauses.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 15 Monate in Anspruch nehmen und etwa 12,6 Mio. Euro kosten. In dieser Zeit wird nur ein eingeschränkter Gästebetrieb möglich sein.
Alle der 62 Mitarbeiter werden auch in der Umbauzeit weiterbeschäftigt werden.

Die Physikalische Therapie kann weiterhin als Physikalische Ambulanz von externen Patienten in Anspruch genommen werden. Im Frühjahr 2003 soll dann das Gästehaus mit einem völlig neuen Gesicht wiedereröffnet werden. Bis dahin wird noch zusammen mit den Mitarbeitern am Programm des Hauses gefeilt.

Im Rahmen der Sanierung werden alle Gästezimmer dem heutigen Standard angepasst und komplett neu eingerichtet. Die Modernisierung betrifft unter anderem auch die Heizungsanlage, die mit Blick auf die Zukunft mit regenerativer Energie unterstützt werden soll. Dazu gehören eine Anlage für Wärmerückgewinnung und Solarkollektoren. Damit möchte man einen Beitrag zu einem verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen leisten.

Für den Gästebetrieb stehen nach dem Umbau in den Einzelzimmern, aber auch in einigen Doppelzimmern und vier Appartements 100 Betten zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht die Errichtung eines fünfstöckigen Neubaus, der im Zentrum entstehen soll und eine geschickte Verbindung des verwinkelten Gebäudeensembles der Klosteranlage herstellt. Der Gast wird dort demnächst in einem geräumigen Empfangsbereich willkommen geheißen. Im obersten Stock des Neubaus soll eine Kapelle entstehen, in die man sich zum Gebet und zur Meditation zurückziehen kann. Eine breite Fensterfront soll den unverstellten Blick über das Gelände bis hinunter ins Rheintal erlauben.

Im Zuge der Umbauarbeiten bekommt der Bereich der Physikalischen Therapie für Kneipp-Anwendungen, Massagen und physikalische Behandlungen neue, größere und vor allem hellere Räumlichkeiten. Das ehemalige Hallenbad wird durch ein neues Bewegungsbad ersetzt, das im erweiterten Souterrain der Anlage unterge-bracht ist und sommers wie winters trockenen Fußes zu erreichen sein wird.

Außerdem steht den Gästen demnächst ein Wellness-Bereich mit Saunaanlage und Sonnenbank zur Verfügung. Die Gäste sollen sich im "Kloster Arenberg" rundum wohl fühlen und ihren Aufenthalt in der klösterlichen Atmosphäre mit vielseitigen Programmen gestalten können. Dazu gehört auch, dass der ansprechende Eingangsbereich behindertenfreundlich mit einem Personenaufzug zu erreichen sein wird. Die Zugänge zu den einzelnen Geschossen, den Zimmern und der Physikalischen Therapie werden weitgehend barrierefrei gestaltet.

Unter dem Stichwort "Begegnung" sind vor allem die Gemeinschaftsräume von besonderer Bedeutung. Die Gäste werden ihre Mahlzeiten in einem freundlich gestalteten Speisesaal einnehmen und sich an einem modernen Buffetsystem bedienen können. Die Speisenauswahl soll dem Gesundheitskonzept folgend auch Diät-, Schon- und Vollwertkost berücksichtigen. Für Seminare und Workshops, die angeboten werden und u.a. Themen wie Orientierungssuche, Lebenshilfe und Glaubensfragen behandeln sollen, werden die Gruppen- und Arbeitsräume neu gestaltet und ausgestattet.

Weiteres Augenmerk wird auf die Veränderung der Außenanlage und die neue Zufahrt gelegt. Auf der Grundlage der Kneippschen Lehre soll dann ebenfalls als Resultat der Neukonzeptionierung auf dem Gelände auch ein Kräutergarten entstehen, in dem Heil- und Küchenkräuter für den Eigenbedarf gezogen werden. Die großzügige Parkanlage lädt zum Spazieren und Verweilen ein.

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