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Die
Physikalische Therapie kann weiterhin als Physikalische Ambulanz
von externen Patienten in Anspruch genommen werden. Im Frühjahr
2003 soll dann das Gästehaus mit einem völlig neuen Gesicht
wiedereröffnet werden. Bis dahin wird noch zusammen mit den
Mitarbeitern am Programm des Hauses gefeilt.
Im
Rahmen der Sanierung werden alle Gästezimmer dem heutigen Standard
angepasst und komplett neu eingerichtet. Die Modernisierung
betrifft unter anderem auch die Heizungsanlage, die mit Blick
auf die Zukunft mit regenerativer Energie unterstützt werden
soll. Dazu gehören eine Anlage für Wärmerückgewinnung und Solarkollektoren.
Damit möchte man einen Beitrag zu einem verantwortlichen Umgang
mit den natürlichen Ressourcen leisten.
Für
den Gästebetrieb stehen nach dem Umbau in den Einzelzimmern,
aber auch in einigen Doppelzimmern und vier Appartements 100
Betten zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Bauarbeiten steht die
Errichtung eines fünfstöckigen Neubaus, der im Zentrum entstehen
soll und eine geschickte Verbindung des verwinkelten Gebäudeensembles
der Klosteranlage herstellt. Der Gast wird dort demnächst in
einem geräumigen Empfangsbereich willkommen geheißen. Im obersten
Stock des Neubaus soll eine Kapelle entstehen, in die man sich
zum Gebet und zur Meditation zurückziehen kann. Eine breite
Fensterfront soll den unverstellten Blick über das Gelände bis
hinunter ins Rheintal erlauben.
Im
Zuge der Umbauarbeiten bekommt der Bereich der Physikalischen
Therapie für Kneipp-Anwendungen, Massagen und physikalische
Behandlungen neue, größere und vor allem hellere Räumlichkeiten.
Das ehemalige Hallenbad wird durch ein neues Bewegungsbad ersetzt,
das im erweiterten Souterrain der Anlage unterge-bracht ist
und sommers wie winters trockenen Fußes zu erreichen sein wird.
Außerdem
steht den Gästen demnächst ein Wellness-Bereich mit Saunaanlage
und Sonnenbank zur Verfügung. Die Gäste sollen sich im "Kloster
Arenberg" rundum wohl fühlen und ihren Aufenthalt in der klösterlichen
Atmosphäre mit vielseitigen Programmen gestalten können. Dazu
gehört auch, dass der ansprechende Eingangsbereich behindertenfreundlich
mit einem Personenaufzug zu erreichen sein wird. Die Zugänge
zu den einzelnen Geschossen, den Zimmern und der Physikalischen
Therapie werden weitgehend barrierefrei gestaltet.
Unter
dem Stichwort "Begegnung" sind vor allem die Gemeinschaftsräume
von besonderer Bedeutung. Die Gäste werden ihre Mahlzeiten in
einem freundlich gestalteten Speisesaal einnehmen und sich an
einem modernen Buffetsystem bedienen können. Die Speisenauswahl
soll dem Gesundheitskonzept folgend auch Diät-, Schon- und Vollwertkost
berücksichtigen. Für Seminare und Workshops, die angeboten werden
und u.a. Themen wie Orientierungssuche, Lebenshilfe und Glaubensfragen
behandeln sollen, werden die Gruppen- und Arbeitsräume neu gestaltet
und ausgestattet.
Weiteres
Augenmerk wird auf die Veränderung der Außenanlage und die neue
Zufahrt gelegt. Auf der Grundlage der Kneippschen Lehre soll
dann ebenfalls als Resultat der Neukonzeptionierung auf dem
Gelände auch ein Kräutergarten entstehen, in dem Heil- und Küchenkräuter
für den Eigenbedarf gezogen werden. Die großzügige Parkanlage
lädt zum Spazieren und Verweilen ein.
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