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IMPULS
FÜR DEN MONAT FEBRUAR 2010
Jahr
der Stille 2010
01.02.2010 |
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Das „Jahr
der Stille“ ist eine gemeinsame Initiative
verschiedener christlicher Kirchen.
Warum ein Jahr der Stille?
Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und
in einer lauten Welt. Stress ist ein Modewort,
ein Burn-Out nicht selten. Viele Menschen suchen
mit Sehnsucht nach Ruhe - nach Stille. Oft
sind wir die vielen Worte leid die täglich
auf uns einströmen. Wir sehnen uns nach
Ruhe, nach Klarheit, letztlich nach Stille.
Ein „Jahr der Stille“
kann dazu helfen, das Leben bewusst neu zu
ordnen, dass Räume der Stille möglich
werden.
Gott selbst ruhte einen ganzen Schöpfungstag!
Auch von Jesus wissen wir, dass er immer wieder
in die Stille ging. Gott hat Menschen vor wichtigen
Aufgaben in die Ruhe geführt. So war Mose
vierzig Jahre in Midian. Der Prophet Elia lebte
längere Zeit
zurückgezogen am Bach Krit. Auch Jesus
hatte eine Zeit des Rückzugs und Reifens
vor seinem öffentlichen
Leben.
Bei der Gottesbegegnung Elias am Horeb war
Gott nicht im Wind und nicht im Erdbeben und
nicht im Feuer, obwohl dies Elia vermutlich
gerne gehabt hätte. Gott begegnete
ihm in der absoluten Stille und aus dieser
Stille heraus redete er neu mit Elia
(! Könige
19).
Es muss still werden, damit wir Gott hören
können. Und still wird es selten genug.
Die Stille als Quelle des Gottvertrauens, so
die Botschaft Jesu. Es geht um das, was Menschen
in der Tiefe ihrer Seele Halt gibt, um die
Gottesbeziehung, in der wir Menschen auch zu
uns selbst finden.
Schweige und höre, neige deines Herzens
Ohr, suche den Frieden.
Wer schweigt und hört, kann Frieden finden
für die Seele.
Nur wer Stille findet, kann hören lernen.
Nur wer Stille findet, hört auf zu reden
und hört auf, die Stille mit Worte zu füllen.
Wer Stille findet, hört auf, vor sich
selbst davon zu laufen und vor Gott.
Wagen wir Stille in unserem Leben. Suchen wir
feste Zeiten und Orte der Stille, damit wir
Gott hören
können, Gott begegnen.
Nicht das Gewaltige ist der Weg unseres Gottes,
sondern das Leise.
Der Gott der kleinen Dinge…, der Gott
für Dich und mich.
Schw. M. Andrea op
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