Seit
einigen Wochen bewegt mich die Frage, was es
heißt, ein Leben mit Gott zu führen.
Ich frage mich, was es für mich selbst bedeutet,
das eigene Leben aus tiefer Gottverbundenheit zu gestalten.
Ausgelöst wurde diese Frage durch einen Beitrag
auf der Internetseite der Arenberger Ordensjugend www.op-jugend.blogspot.com,
wo Sr. M. Ursula über ihren Weg ins Kloster schreibt:
"Gott hat in meinem Leben eigentlich schon immer eine
große
Rolle gespielt, doch irgendwann wurde mir klar, dass
ich ihm gerne die Hauptrolle geben, mein Leben ganz
auf Ihn ausrichten wollte."
Ähnlich
lese ich nun in der Ausstellung "Frauenklöster – Klosterfrauen",
die zurzeit im Wandelgang von Kloster Arenberg zu
sehen ist, gleich auf der ersten Bildwand: „Das
religiöse Leben der Ordensfrauen bündelt
sich in ihrer Spiritualität. Allem zugrunde
liegt eine tiefe Gottessehnsucht. Es ist der Wunsch,
das ganze Leben auf Gott hin auszurichten.“
Was dieses spirituelle Leben so glaubwürdig
und anziehend macht, ist nicht nur der vielfältige
Einsatz für andere, oft bedürftige Menschen.
Mich sprechen vor allem die glücklichen, zufriedenen
Gesichter an, die ich nicht nur in der Ausstellung
und auf der
Homepage der Ordensjugend, sondern auch bei so mancher
Schwester hier im Mutterhaus erfahren darf. Und ich
kenne diese Freude bei mir selbst, wenn ich es schaffe,
meinen Tag mit einer stillen Gebetszeit zu beginnen
und immer wieder mal
innezuhalten, um mich auf Ihn hin auszurichten.
Martin Hofmeir

Die
Ordensjugend der
Arenberger Dominikanerinnen
bei der Professfeier von
Sr. Ursula am 19.
März |
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