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IMPULS
FÜR
DEN MONAT Juni
"Ballast abwerfen"
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„ Als
ich von meinem 1. Aufenthalt hier im Juni 07 nach Hause
gekommen bin“, schreibt eine Frau in unserem
Gästefragebogen, „fing ich an, im Haus zu
entrümpeln. Zimmer für Zimmer, Schrank für
Schrank. Mir wurde hier bewusst, Ballast besitzt den
Menschen. Je weniger ich besitze (an oft unnötigen
Dingen), desto mehr Zeit habe ich zum Leben (Zeit für
Gott, für Menschen, die mir nahe stehen, mich
brauchen; Zeit für
mich). Ich fühle mich einfach freier. Wobei es mir aber auch genauso wichtig
erscheint, inneren Ballast abzuwerfen.“ |
Diese
Zeilen mögen vielleicht auch Sie, liebe Leserinnen
und Leser, dazu anregen, Ihren Ballast loszuwerden. Ich
selbst freue mich schon auf die nächste Kleidersammlung.
Und auch in meinem Büro gibt es etliche Dinge, die
ich
gerne „abwerfen“ möchte.
Schwerer, aber umso beglückender kann es sein, sich
auch von innerem Ballast zu lösen. Manchmal trägt
man längere Zeit, mitunter auch jahrelang einen schwer
beladenen inneren Rucksack mit sich herum. Diese belastenden
Erfahrungen, die nicht selten bereits aus der Kindheit
stammen, rauben unsere Kraft und Freude. Die Erleichterung
beginnt
oft dort, wo es mir gelingt, meine Last beim Namen zu nennen
und wo ich auf ein liebevolles Gegenüber treffe, das
mich so annimmt wie ich bin.
Das kann eine gute Freundin, ein Seelsorger, eine Zufallsbekanntschaft,
aber auch mein Tagebuch, ein Brief oder ein Gebet sein.
So wünsche ich Ihnen, dass Sie solche Menschen und
Wege finden, um sich auch von inneren Lasten zu befreien.
Dr. Martin Hofmeir
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