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Im
Kloster Arenberg kann man sich in den Gärten
der Dominikanerinnen den Düften
des Frühlings hingeben
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Die innere Ruhe suchen:
Das Mutterhaus der Dominikanerinnen liegt
auf der rechten Rheinseite oberhalb der Feste
Ehrenbreitstein
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"Die
Seele entstammt der himmlischen Harmonie. Die Seele
hat selbst etwas von dieser Musik an sich."
Hildegard von Bingen
Schon
die Landschaft lädt zum Innehalten und Durchatmen
ein:
Der Blick schweift weit übers Rheintal hinunter
bis nach Arenberg. Das Mutterhaus der Dominikanerinnen
liegt auf der rechten Rheinseite oberhalb der Feste
Ehrenbreitstein, an der Landstraße nach Montabaur
und gehört zu Koblenz. Seit mehr als 130 Jahren
leben an diesem schönen Flecken Erde Frauen
des Dominikanerordens.
1914 waren es noch stolze 710 im Konvent, aktuell
sind es 65, Durchschnittsalter 72 Jahre. Doch der
Sendungsauftrag des Ordensgründers aus dem
13. Jahrhundert -„Da sein für Gott und
den Menschen« - ist im Konvent in Arenberg
heute noch so aktuell wie vor Hunderten von Jahren.
Wir wollen bei uns niemanden missionieren, aber
auch nicht ausschließlich bespaßen
2001 entschloss sich der Orden zum millionenschweren
Umbau des alten Kneipp-Sanatoriums. Seit 2003 bietet
das Kloster in einem Gästehaus 99 Betten für
Besucher und Erholungssuchende an.
Zehn der Ordensschwestern und 80 weitere Mitarbeiter
kümmern sich um das Wohlgefühl der Gäste.
Die kommen von überall her und gehören
allen Konfessionen an.
Wer hier für 83 Euro ein Zimmer pro Nacht bezieht,
der kann aus einem großen Wellness- und Entspannungsangebot
schöpfen.
Ganzheitlichkeit und Einklang von Körper, Geist
und Seele im Kneipp‘schen Sinne sind das Grundkonzept
des Hauses. Pfarrer Sebastian Kneipp hatte bereits
vor 100 Jahren den genial einfachen, aber umso wirkungsvolleren
Ansatz: mit Licht, Luft, Wasser, Ruhe und Bewegung
den gesunden Organismus gesund erhalten und den
kranken Organismus heilen.
„Wir wollen bei uns niemanden missionieren,
aber auch niemanden ausschließlich bespaßen.“
Für Bernhard Grunau, den Verwaltungsdirektor
vom Hotel-Kloster Arenberg, steht nach wie vor die
Möglichkeit im Vordergrund, hinter den modernisierten
Klostermauern zu sich selbst zu finden. „Aber,“
so der weltoffene Klostermanager, „man kann
eben bei uns auch einfach ein Zimmer buchen, Wellness
und Kneipp Programm zur Erholung nutzen und ansonsten
den guten lieben Gott einen guten Mann sein lassen.“
Bislang verzeichnet das Gästehaus eine gute
70- bis 80-prozentige Auslastung, „aber es
dürfen auch ruhig noch ein paar Gäste
mehr sein“, so der Verwaltungschef des Dominikanerordens.
Sein Stolz über das zeitgemäße Wellnesszentrum
auf dem klösterlichen Gelände versteckt
er nicht.
Wer
innere Einkehr sucht, teilt den allmorgendlichen
christlichen Impuls mit den Ordensschwestern
Im
so genannten Vitalzentrum gibt es ein modernes Schwimmbad,
Sauna,
Solarium, Fitnessgeräte, Wassertretbecken und
ein umfangreiches Programm an Massagen, Krankengymnastik
und Kneipp‘schen Anwendungen.
Der Gast stellt sich sein Programm selbst zusammen
und kann noch auf Bewegungsangebote wie Walking,
Tautreten oder Stretching zurückgreifen.
Er genießt im Klostergarten angebaute Kräutertinkturen
oder Kräutertees und ernährt sich täglich
nachhaltig fettreduziert und naturbelassen.
Und wer darüber hinaus noch geistige Nahrung
und Zeit für innere Einkehr sucht, der findet
hier den idealen Ort zum Meditieren oder teilt den
allmorgendlichen „christlichen Impuls“
mit den Ordensschwestern. Und spürt die Erholung
hinter Klostermauern nicht nur im Körper, sondern
vor allem auch am eigenen Herzen.
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